Erinnern

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Außeninstallation im Münchner Stadtgebiet in Erinnerung an die Opfer des Olympia-Attentats von 1972

Andrei Spitzer © Jüdisches Museum München

Im Rahmen des städtischen Projekts „12 Monate – 12 Namen“ gedenken unterschiedliche Münchner Organisationen jeden Monat des laufenden Jahres, einem der 12 Opfer des Olympia-Attentats. SCHULTERSCHLUSS erinnert im Oktober mit Hilfe von Schüler*innen der Städtischen Berufsschule für Farbe und Gestaltung an den ermordeten Fechttrainer Andrei Spitzer und setzt damit ein Zeichen gegen das Vergessen. 

Ab dem 13.10.2022 werden dezentral über die gesamte Stadt, Plakate der Schüler*innen gezeigt, die an das Attentat und seine Opfer erinnern. Neben den Plakaten, sind am Münchner Gärtnerplatz 8 Fahnen zu sehen, die auf die bewegende Rede von Ankie Spitzer, Ehefrau des ermordeten Fechttrainers, beim offiziellen Gedenkakt am 05.09.2022 in Fürstenfeldbruck verweisen.

Die Angehörigen der Opfer, wurden über die letzten 50 Jahre, mit der Erinnerungsarbeit alleine gelassen und lange hatte sich Deutschland seiner Verantwortung entzogen. Mit zunehmendem Alter der Angehörigen, kommt die Frage auf, wer die Erinnerungsarbeit in Zukunft fortführen wird. Wir möchten die Erinnerung und Lehren aus den Ereignissen von 1972 in der Münchner Zivilbevölkerung verankern. Die Außeninstallation soll ein Aufruf einer jungen Generatio gegen das Vergessen und für Toleranz in unserer Stadt sein.

Besonderer Dank gilt der Münchner Berufsschule für Farbe und Gestaltung, dem Kulturreferat München, der Firma STRÖER und dem Jüdischen Museum München.